Soforthilfe Bayern – Einsatz von Privatvermögen

Frage(n):

Muss ich mein Privatvermögen einsetzen, bevor ich für mein Unternehmen die Soforthilfe des Freistaates in Anspruch nehmen kann?

Hinweis:

Zum Thema „Staatliche Soforthilfen“ finden KMUs mit Unternehmenssitz in Bayern kostenfrei ausführliche Informationen inklusive gesetzlicher Grundlagen im ESF-Projekt Virtkomp. Falls Sie noch nicht angemeldet sind, können Sie sich hier kostenfrei registrieren.

Antwort:

Grundvoraussetzung, um die Soforthilfe des Freistaates Bayern beantragen zu können, ist zunächst, dass es sich bei dem Unternehmen um ein solches handelt, das zu den gewerblichen Unternehmen zählt oder dass durch das Unternehmen ein Freier Beruf ausgeübt wird und weiterhin, dass das Unternehmen bis zu 250 Arbeitnehmern beschäftigt, eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern aufweist und seine Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten hat.

Aktualisert: Als weitere Voraussetzung für die Gewährung der Soforthilfe musste (bisher) liquidies Privatvermögen bereits eingesetzt worden sein. Damit muss nicht sämtliches Privatvermögen hierfür eingesetzt werden!

Aktualisert: Im Rahmen des Online-Antrags erscheint (Stand: 01.04.2020) nun der Hinweis: „Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht die laufenden Ausgaben der folgenden drei Monate decken (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten). Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.“

Weiterführende Informationen:

Ausführlich Informationen und welche Ausnahmen im Einzelnen greifen finden teilnehmende Unternehmern kostenfrei auf Seite 16 des Kapitels „Staatliche Soforthilfen (Bayern/Bund) – Anträge und Nachweise“ im ESF-Projekt Virtkomp.

Internetangebot des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ (externer Link)

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